Cost per Acquisition bezeichnet die Kosten für ein definiertes Akquisitionsziel, etwa einen Neukunden. In Werbesystemen wird CPA teilweise auch als Cost per Action verwendet. Deshalb muss immer klar sein, ob eine Anfrage, Bestellung oder andere Conversion gemeint ist.
Wie Cost per Acquisition (CPA) in der Praxis funktioniert
Teilen Sie die zugeordneten Kosten durch die Zahl der erreichten Zielereignisse. Trennen Sie abgeschlossene Verkäufe von vorläufigen Formularanfragen. Bei langen Vertriebszyklen sollten die Kosten mit den späteren Ergebnissen derselben Kontaktgruppe verbunden werden.
Praxisbeispiel
Ein Betrieb investiert 3.000 Euro in eine Kampagne, aus der sechs Kunden entstehen. Der kampagnenbezogene CPA beträgt 500 Euro pro Kunde. Diese Rechnung enthält nur die ausdrücklich berücksichtigten Kosten.
Worauf Sie achten sollten
Ein Ziel-CPA in einer Anzeigenplattform ist eine Steuerungsvorgabe und keine Garantie für jeden einzelnen Abschluss. Unsauberes Tracking oder zu frühe Zielereignisse können eine scheinbar günstige, wirtschaftlich aber schwache Kampagne ergeben.
FAQ
Was unterscheidet CPA und CPL?
CPL bezieht sich auf Kontaktanfragen. CPA kann sich auf Kunden oder andere festgelegte Aktionen beziehen. Nur mit einer klar benannten Zielhandlung lassen sich die Werte sinnvoll interpretieren.