Anbieterwechsel
Ein Haushalt prüft seinen laufenden Vertrag und vergleicht Tarife. Für Ihr Team zählen das Vertragsende und der gewünschte Lieferbeginn.
STROM- UND GAS-LEADS · DEUTSCH MARKETING
Sie liefern Strom oder Gas, beraten zu Energieverträgen oder vertreiben Tarife für einen Versorger? Ihre Strom- und Gas-Leads entstehen über eine eigene Kampagne mit Landingpage, die Deutsch Marketing für Ihr Unternehmen einrichtet. Ob Sie Haushalte oder Betriebe ansprechen und was das Formular abfragt, klären wir im Briefing.
Strom- und Gas-Leads, auch Energie-Leads genannt, sind Anfragen von Haushalten oder Betrieben zu ihrem Energievertrag. Sie eignen sich für Energieversorger, Energie- und Tarifberater sowie Vertriebspartner von Versorgern. Ein Umzug verlangt andere Fragen als eine Preisanpassung. Deshalb wählen Sie vorab, welche Anlässe Ihre Kampagne anspricht.
Ein Haushalt prüft seinen laufenden Vertrag und vergleicht Tarife. Für Ihr Team zählen das Vertragsende und der gewünschte Lieferbeginn.
Wer umzieht, muss die Belieferung an der neuen Adresse regeln. Lieferbeginn und Daten der neuen Verbrauchsstelle sind dann häufig noch nicht vollständig bekannt. Ihr Team klärt deshalb zuerst, ab wann geliefert werden soll.
Nach einer Preisankündigung des bisherigen Versorgers möchte der Haushalt seinen Tarif prüfen lassen. Für den Vergleich braucht Ihr Team den Verbrauch und den angekündigten Preis. Die Landingpage verspricht keine Ersparnis.
Ein Betrieb mit mehreren Standorten oder Zählern möchte die Belieferung neu ordnen. Hier zählen die Zahl der Abnahmestellen, die Branche und ein Ansprechpartner im Unternehmen. Solche Anfragen planen wir als eigene Kampagne.
Haushalte und Betriebe haben unterschiedliche Anliegen. Haushalte fragen etwa nach Abschlag oder Preisgarantie, bei Gas auch nach Heizung und Warmwasser. Bei Betrieben geht es zusätzlich um mehrere Abnahmestellen, die Branche und die Frage, wer im Unternehmen entscheidet.
Für Gewerbekunden gelten zudem teils andere rechtliche Regeln. Suchen Sie Strom-Leads aus dem Gewerbe, planen wir deshalb eine getrennte Kampagne. Landingpage, Formular und Einwilligungstext richten sich dann nur an Betriebe. Für Gas gilt dasselbe. So erkennt Ihr Team sofort, ob eine Anfrage von einem Haushalt oder einem Betrieb stammt. Die Lead-Segmentierung im CRM bleibt übersichtlich.
Ob Sonderfälle wie Wärmepumpenstrom mit eigenem Zähler oder Nachtspeicherheizungen dazugehören, legen Sie im Briefing fest.
Die Fragen im Formular legen wir im Lead-Briefing fest. Für ein erstes Tarifgespräch können Postleitzahl, Anlass und eine ungefähre Verbrauchsangabe genügen. Jede weitere Frage liefert Ihrem Team mehr Kontext, senkt aber unter Umständen die Zahl der abgesendeten Formulare. Mehr dazu im Beitrag Lead-Formulare optimieren. Diese Merkmale kommen infrage:
| Angabe | Nutzen für Ihr Team |
|---|---|
| Kundenart | Privathaushalt oder Betrieb. Davon hängen Ansprache und Angebot ab. |
| Sparte | Strom, Gas oder beides in einer Anfrage. |
| Postleitzahl | Erster Hinweis auf Region und Netzgebiet. Ob Ihr Tarif an der Adresse verfügbar ist, prüft Ihr Team selbst. |
| Jahresverbrauch nach Selbstauskunft | Die Größenordnung in Kilowattstunden. Geschätzte Werte und Werte aus der Jahresabrechnung sollten getrennt erkennbar sein. |
| Aktueller Anbieter | Mit welchem Versorger der Interessent heute einen Vertrag hat. |
| Wechselzeitpunkt | Ab wann der Interessent beliefert werden möchte. |
| Nutzung (nur Gas) | Heizung, Warmwasser oder Kochen. |
| Abnahmestellen (nur Gewerbe) | Wie viele Zähler oder Standorte das Angebot umfassen soll. |
Selbstauskunft, keine Vertragsdaten
Alle Angaben sind Selbstauskünfte der Interessenten. Zählerstände, Vertragsunterlagen oder Bankdaten sollten Sie nicht vorsorglich in einem allgemeinen Anfrageformular abfragen.
Vom Briefing bis zur ersten Übergabe sind es drei Schritte.
Wir klären Sparte, Kundenart, Anlässe, Region und die Fragen im Formular. Dazu kommen Menge, Preis, Exklusivität, Übergabe und Reklamation.
Onlinekampagnen führen Interessenten auf eine Landingpage mit Formular. Die Einwilligung dort nennt Ihr Unternehmen ausdrücklich. Damit ist vor dem Absenden erkennbar, welches Unternehmen Kontakt aufnimmt.
Die Anfragen gehen nach Vereinbarung per E-Mail an Sie oder direkt in Ihr CRM. Welche Angaben Sie wann bekommen, stimmen wir vorab ab.
Zur Herkunft: Das Verbraucherportal Welt der Verbraucher wird von Deutsch Marketing betrieben. Dort bündelt der Themenbereich Strom und Gas sechs Ratgeber-Artikel (Stand Oktober 2026). Sie behandeln etwa Bonus, Preisgarantie, Umzug, Abschlag und die Unterlagen für einen Wechsel. Die Ratgeber enthalten kein Anfrageformular. Ihre Leads stammen deshalb nicht aus dem Ratgeber, sondern aus der Kampagne für Ihr Projekt.
Gleichen Sie neue Kontakte vor dem Anruf mit Ihrem Bestand ab. So erkennen Sie Dubletten im CRM und Kunden, die Sie bereits betreuen. Danach zählt ein zeitnaher Anruf, wie der Glossarbegriff Speed-to-Lead erklärt.
Greifen Sie auf, was der Interessent angegeben hat. Zum Beispiel: „Sie ziehen um und brauchen an der neuen Adresse Strom. Ab wann soll die Belieferung beginnen?“ Danach bestätigen Sie Verbrauch und Postleitzahl.
Fragen Sie nach dem bisherigen Anbieter, dem Vertragsende und ob schon gekündigt ist. Daraus ergibt sich, ab wann eine neue Belieferung möglich ist.
Zählernummer, Marktlokations-ID und Zählerstand braucht Ihr Team erst für den Wechselauftrag. Liegt das Vertragsende noch weit in der Zukunft, legen Sie eine Wiedervorlage an.
Diese vier Punkte beugen falschen Erwartungen vor:
Pauschale Zusagen gibt es nicht. Diese Punkte legen wir mit Ihnen fest:
Ein guter Einstieg ist eine Pilotphase mit einer Sparte, einer Kundenart und einer Region. Wie es nach dem ersten Gespräch weitergeht, zeigt der Ablauf der Zusammenarbeit.
Rahmen in Kürze
In Deutschland und in Österreich dürfen Werbeanrufe bei Verbrauchern nur mit vorheriger Einwilligung erfolgen. Diese muss das anrufende Unternehmen abdecken und dokumentiert sein. In Deutschland verfolgt die Bundesnetzagentur unerlaubte Telefonwerbung. Ein Lieferantenwechsel setzt den ausdrücklichen Auftrag des Kunden voraus. Für Gewerbekunden gelten teils andere Regeln. Auch in einer Gewerbe-Kampagne steht Ihr Unternehmen im Einwilligungstext. Den Einwilligungstext Ihrer Kampagne sollten Sie vor dem Start rechtlich prüfen lassen. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung.
Nein. Ein Lead ist eine Anfrage zu Strom oder Gas, kein Liefervertrag. Ob und wann ein Kunde wechselt, klärt Ihr Team im Gespräch. Für den Wechsel braucht es den ausdrücklichen Auftrag des Kunden.
Nein. Der Ratgeber auf Welt der Verbraucher enthält kein Anfrageformular. Strom- und Gas-Leads entstehen über eine Kampagne mit Landingpage, die wir für Ihr Projekt aufsetzen. Die Einwilligung im Formular nennt Ihr Unternehmen ausdrücklich.
Wenn Sie Betriebe ansprechen möchten, planen wir dafür eine getrennte Kampagne. Das Formular fragt dann etwa die Zahl der Abnahmestellen ab. Anfragen von Haushalten und Betrieben vermischen wir nicht.
Es sind Selbstauskünfte. Manche Interessenten kennen den Wert aus ihrer Jahresabrechnung, andere schätzen ihn. Das Formular kann beides getrennt abfragen. Den genauen Verbrauch klärt Ihr Team vor dem Angebot.
Das hängt vom Projekt ab. Neben der Branche zählen unter anderem Menge, Exklusivität und Qualifizierung. Nach dem Briefing bekommen Sie ein konkretes Angebot.
Sagen Sie uns, ob Sie Haushalte oder Betriebe ansprechen und in welchen Regionen Sie tätig sind. Im Gespräch klären wir, ob eine Kampagne zu Ihrem Angebot passt und mit welcher Menge Sie beginnen.
Mehr Hintergrund zur Leadgenerierung bieten unser Marketing-Blog und das Glossar.