Reklamationsquote: Die Reklamationsquote beschreibt den Anteil gelieferter Anfragen, für den eine Reklamation nach vereinbarten Regeln vorliegt. Wichtig sind klare Gründe, ein definierter Zeitraum und die Unterscheidung zwischen gemeldeten und anerkannten Fällen.
Beispiel aus der Praxis
Fünf von 100 gelieferten Anfragen werden beanstandet. Zwei erfüllen die vereinbarten Reklamationskriterien. Der Bericht zeigt deshalb sowohl fünf gemeldete Fälle als auch zwei anerkannte, statt beide Sachverhalte als dieselbe Qualitätskennzahl darzustellen.
Worauf es bei Reklamationsquote ankommt
- Kriterien und Meldefrist vor der Lieferung klären.
- Gründe und Prüfentscheidung nachvollziehbar erfassen.
Abgrenzung und typische Fehler
Eine nicht verkaufte Anfrage ist nicht automatisch mangelhaft. Umgekehrt dürfen technische Fehler nicht dadurch unsichtbar werden, dass sie nur informell besprochen werden.
Häufige Frage
Lässt sich Leadqualität allein an Reklamationen messen?
Nein. Erreichbarkeit, Eignung, Bearbeitung und spätere Ergebnisse liefern zusätzliche Informationen. Reklamationen zeigen nur einen vereinbarten Ausschnitt.