Ein Funnel beschreibt aufeinanderfolgende Schritte von der ersten Aufmerksamkeit bis zu einem gewünschten Ergebnis. Typische Stufen sind Besuch, Anfrage, qualifiziertes Gespräch und Auftrag. Das Modell hilft zu erkennen, an welcher Stelle Interessenten nicht weiterkommen.
Wie Funnel in der Praxis funktioniert
Definieren Sie jede Stufe anhand eines überprüfbaren Ereignisses. Legen Sie fest, wann ein Kontakt in die nächste Stufe wechselt und wer dafür zuständig ist. So lassen sich Übergangsquoten und Bearbeitungszeiten gezielt auswerten.
Praxisbeispiel
Ein Sanitärbetrieb verzeichnet 100 Anfragen, daraus 60 erreichbare Kontakte, 25 Besichtigungstermine und acht Aufträge. Die Auswertung zeigt, ob die größte Verbesserung bei Erreichbarkeit, Terminierung oder Angebotserstellung zu erwarten ist.
Worauf Sie achten sollten
Menschen bewegen sich nicht immer geradlinig durch einen Trichter. Manche vergleichen länger oder kehren später zurück. Betrachten Sie den Funnel als Arbeitsmodell und ergänzen Sie ihn um Entscheidungsgründe und Rückmeldungen.
FAQ
Was unterscheidet einen Funnel von der Customer Journey?
Der Funnel ordnet Kontakte in definierte Prozessstufen ein. Die Customer Journey betrachtet die Erlebnisse und Kontaktpunkte aus Sicht des Kunden, einschließlich Umwegen und Wiederholungen.