Den Blogbestand inventarisieren: Welche Inhalte brauchen wirklich Aufmerksamkeit?

Vor neuen Texten lohnt sich ein Überblick über den vorhandenen Bestand.

Vor neuen Texten lohnt sich ein Überblick über den vorhandenen Bestand. Eine Inhaltsinventur zeigt, welche Kundenfragen bereits beantwortet werden, welche Seiten veraltet sind und wo sich Themen überschneiden. Dafür reicht zunächst eine Tabelle mit einer Zeile je kanonischer Artikeladresse.

Eine brauchbare Bestandsliste aufbauen

Erfassen Sie URL, Titel, beantwortete Hauptfrage, Veröffentlichungsdatum und letzte fachliche Prüfung. Ergänzen Sie vorhandene Google-Klicks und Impressionen mit dem betrachteten Zeitraum. Fehlende Messwerte bleiben als fehlend gekennzeichnet; sie sind keine bestätigte Null. Ordnen Sie außerdem zu, welche Leistung oder Kundenaufgabe der Artikel unterstützt.

Bestand vor Neuplanung prüfen
  1. Erfassen
    Adresse und Hauptfrage dokumentieren
  2. Bewerten
    Aktualität, Nutzen und Sichtbarkeit prüfen
  3. Entscheiden
    Behalten, verbessern oder zusammenführen

Nicht nach Alter allein entscheiden

Ein älterer Artikel mit einer weiterhin gültigen Erklärung kann hilfreich bleiben. Ein neuer Text mit falschen Voraussetzungen braucht dagegen sofort Aufmerksamkeit. Prüfen Sie besonders Beispiele, Leistungsangaben, verlinkte Quellen und Kontaktwege. Die Entscheidung folgt dem Inhalt, nicht nur dem Datum.

Beispiel: Zwei Beiträge erklären dieselbe Kostenformel, während keiner die Zuordnung von Ausgaben erläutert. Statt einen dritten Formelartikel zu schreiben, können Sie den stärkeren Beitrag ergänzen und die andere Seite nach sorgfältiger Prüfung sinnvoll abgrenzen oder zusammenführen.

Eine kleine Arbeitsliste ableiten

Wählen Sie für die nächste Überarbeitung wenige Seiten mit einem konkreten Befund. Notieren Sie den fehlenden Nutzen und die gewünschte Änderung. „SEO verbessern“ ist zu offen; „Rechenbeispiel um Bearbeitungsaufwand ergänzen“ lässt sich umsetzen und prüfen.

Bewahren Sie die Ausgangswerte auf. Nach der Änderung können Sie nachvollziehen, was tatsächlich bearbeitet wurde und ob sich Sichtbarkeit oder passende Anfragen entwickeln. Ein neues Änderungsdatum allein beweist noch keinen inhaltlichen Fortschritt.

Weiterlesen: Eine zentrale Kennzahl sauber erklären.

Mit Ihren Zahlen rechnen

Conversion-Rechner

Berechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen, wie viele Leads zu Abschlüssen werden und welche Kosten dabei entstehen.

Die Startwerte sind ein Rechenbeispiel. Verwenden Sie Leads und daraus gewonnene Abschlüsse derselben Gruppe und desselben Stichtags. Die Kostenrechnung umfasst nur den eingegebenen Betrag.

Ihre Zeit ist wertvoll. So wie unsere Leads.

Deshalb ist der Weg zu hochwertigen Kontakten klar strukturiert und effizient: In nur drei Schritten gelangen Sie zu geprüften Leads, mit denen Sie sofort in die Kundengewinnung starten können.