Die Conversion-Rate beschreibt, welcher Anteil einer festgelegten Bezugsmenge eine gewünschte Handlung ausführt. Diese Handlung kann eine Anfrage, Buchung oder Bestellung sein. Aussagekräftig wird der Wert erst, wenn Zähler, Nenner und Zeitraum eindeutig definiert sind.
Wie Conversion-Rate in der Praxis funktioniert
Für eine Landingpage kann die Formel lauten: gültige Anfragen geteilt durch Sitzungen, multipliziert mit 100. Eine Anzeigenplattform kann dagegen Interaktionen als Bezugsgröße verwenden. Halten Sie die Definition im Reporting fest und unterscheiden Sie Mikroaktionen von tatsächlichen Geschäftszielen.
Praxisbeispiel
Eine Seite erhält 1.000 Sitzungen und erzeugt 40 gültige Beratungsanfragen. Ihre so definierte Conversion-Rate beträgt vier Prozent. Werden auch Buttonklicks mitgezählt, entsteht eine andere Kennzahl, die gesondert bezeichnet werden sollte.
Worauf Sie achten sollten
Vergleichen Sie nur gleich definierte Werte. Änderungen an Formularen, Tracking oder Kontaktprüfung können die Rate verändern, ohne dass sich die tatsächliche Nachfrage verbessert. Ergänzen Sie den Wert um Kosten und spätere Abschlussquoten.
FAQ
Kann eine Conversion-Rate über 100 Prozent liegen?
In Systemen, die mehrere Conversions pro Interaktion zählen, ist das möglich. Bei einer Quote eindeutig konvertierter Sitzungen liegt der Anteil dagegen höchstens bei 100 Prozent.
Verwandte Begriffe
Weiterführende Information: Offizielle Dokumentation.